Fassadenkonzeption für das Rechenzentrum IPHH4

Hamburg

Wettbewerb: 2025 - 3.Preis

Bezug zum Ort
Die Wahl des Materials und der Struktur nimmt beispielhaften Bezug auf die Schule Wendenstraße 268, ein Entwurf von Fritz Schumacher, sowie auf das Speichergebäude am Mittelkanal. Beide Gebäude stehen exemplarisch für die Backsteinarchitektur Hamburgs und bilden den historischen Kontext, in dem der Entwurf verankert ist.
Reflexion
Der Fassadenentwurf versteht sich als eine architektonische Reflexion über Materialität, Ort und Energie. Ausgangspunkt ist der Ziegel - ein klassischer Baustoff, der in diesem Entwurf neu interpretiert wird. Die Fassade nutzt glasierte Ziegel mit unterschiedlichen Oberflächenqualitäten: matt, stumpf und spiegelnd. Diese Differenzierung erzeugt ein binäres Spiel aus Licht und Schatten, das sich je nach Tageszeit und Blickwinkel verändert.
Digitale Programmierung
Die Verteilung der Ziegel erfolgt nicht willkürlich, sondern ist algorithmisch programmiert. Binäre Codes und digitale Muster steuern die Anordnung und erzeugen eine visuelle Codierung von Energie und Bewegung. Diese digitale Ebene verweist auf die Vernetzungen der heutigen Gesellschaft.